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Struktur & MechanismenBayernSat besteht im Wesentlichen aus einem Würfel, an den zusätzliche
Teile wie Antennen, Solar Panels oder der Launch Adapter angebracht sind.
Die beiden äußeren Solar Panels sind klappbar über Federn mit dem fest montierten mittleren Panel verbunden. In der Startkonfiguration werden diese Panels über so genannte Hold Downs in ihrer Position festgehalten. Nach dem Loslassen öffnen die Federn die Panel und fixieren sie durch ihre spezielle Anordnung und Form in dieser Position.
Zur Untersuchung dieser Konfiguration wurde zusätzlich zum CAD Modell ein FEM Modell implementiert. Dieses beschreibt alle entscheidenden Parameter von Abmessungen, über Materialien, bis hin zu den Massen der Instrumente die Konfiguration von BayernSat. Das Modell kann ebenfalls alle Zustände wie eingeklappte oder entfaltete Solar Panels oder verschiedene Winkel der Antenne darstellen.
Das Modell wurde auf übliche Lasten wie denen beim Start untersucht. Belastungen von über 10g sind dabei keine Seltenheit. Es konnte jedoch nachgewiesen werden dass die Konfiguration diesen Belastungen standhält, bzw. sogar noch Potenzial zur weiteren Gewichtsreduzierung vorhanden ist. Zusätzlich zu den statischen Lasten wurde eine Modalanalyse durchgeführt. Aufgrund der geringen Abmessungen von BayernSat und der steifen Strukturen liegen alle Eigenschwingungsfrequenzen innerhalb aller vorgegebenen Grenzen. Als Beispiel für Eigenschwingungsformen sind zwei Moden dargestellt.
Bild 6 zeigt den ersten signifikanten Mode der Konfiguration, d.h. es schwingen nicht nur lokal Bauteile sondern der gesamte Satellit. Diese Moden sind entscheidend für die Beurteilung der Struktur.
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