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> zurückKommunikation auf der ErdeBodenstation Innerhalb des BayernSat-Projektes ist eine LRT Bodenstation vorgesehen.
Im Rahmen des Forschungs- und Lehrauftrages des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik
ist der Bau einer eigenen Bodenstation im Sommer dieses Jahres angelaufen.
Die guten Kooperationen mit renommierten Firmen und Institutionen im Umkreis
München bestärkten die Vorstellung der Realisierbarkeit einer
Kommandierungs- und Monitoring-Bodenstation. Anhand der Erfahrungen im
Bodenstationsbau der Sternwarte Feuerstein bei Nürnberg, die uns einen
unbenutzten Antennendrehstand zum Umbau zur Verfügung stellte, gelang
es in wenigen Monaten, den Drehstand mechanisch für die Verwendung
als TMTC-Bodenstation für LEO Satelliten umzubauen. Der Drehstand
mit dem 2m Parabolreflektor wird am Dach des Instituts installiert, um
die bestmögliche Sichtbarkeit zu den Satelliten zu erreichen.
Projektplan Bodenstation:Die Bodenstation als Lehr und Forschungsobjekt, an dem zum
einen Studenten Semester- und Diplomarbeiten schreiben können, und
zum anderen wissenschaftliche Arbeiten für die Forschung im Bereich
Space Communication generiert werden, findet auf beiden Seiten guten Anklang.
Durch die Beteiligung der Studenten ist eine spezielle Projektplanung für
den Bau der Bodenstation erforderlich, um die Randbedingungen des Studiums,
z.B. Prüfungszeiten, zu berücksichtigen. Kontrollraum Das Bild der Allgemeinen Kommunikations-Architektur verdeutlicht
die zentrale Rolle der LRT Bodenstation im Zusammenhang mit BayernSat.
Eine Vielzahl von unterschiedlichen Daten werden vom LRT aus generiert
und verwaltet.
KalibrierungseinheitFür erste Test- und Kalibrationsmessungen der Bodenstation ist eine
separate Sendeeinheit hilfreich. Das Meteorologische Institut der Ludwig
Maximilian Universität stellt für diese Zwecke einen Platz am
Forschungs-Wetterturm Garching zur Verfügung. Die Installation einer
kleinen Sendeeinheit soll auf einer Höhe von 35 m erfolgen. Vorgenerierte
Satelliten-Telemetrie-Daten können über diese Einheit gesendet
werden, und ermöglichen die Verifikation der gesamten Kommunikationsstrecke,
wie sie beim späteren Szenario auftreten wird.
Antennen – Hardware Die Steuerungshardware für die Nachführung der Antenne ist
ein wichtiges Element in der Realisierung eines Antennen-Drehstandes. Ein
weiteres Zeichen der guten Kooperation mit der Sternwarte Feuerstein ist
die zur Verfügungstellung der Steuerungsplatinen für die Antriebsseite.
Ein Rabbit 2000 Board in Kombination mit einem PIC bilden die Steuerungseinheit.
Dieses Board dient sowohl für die Steuerung, als auch für die
Regelung, Datenverarbeitung und Datenverwaltung zwischen Drehstand und
Kontrollerraum.
Die Position der Antenne wird mittels Inkrementalgeber ermittelt und die passende Elektronik am Gerät direkt oder via Computerinterface am Kontrollraum-Monitor angezeigt. Die Auflösung der Geber beträgt 0,2° und ist für die gegebenen Anforderungen ausreichend. Die Geber inklusive Elektronik wurde dankenswerterweise von der DLR / Moraba zur Verfügung gestellt.
Weitere Geräte in der Hardwarereihe sind zwei Dauerleihgaben der
Firma DomoTV aus Freising, ein PCM Decoder und zwei 19“-Racks.
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